Passionsandachten zum Nachlesen

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Weihnachten zuhause

Andachten für Zuhause für die Advents- und Weihnachtszeit gibt es unter: https://www.michaeliskloster.de/in-zeiten-von-corona/gottesdienst-zeitgleich

Videogottesdienste, Andachten zum Hören und Weihnachtslieder eingespielt von unseren Kirchenmusiker*innen finden Sie auf der Seite des Kirchenkreises: https://www.kirchenkreis-eisleben-soemmerda.de

Einen Hörweg zu Weihnachten mit Musik und Texten ist hier zu finden: https://www.ekmd.de/aktuell/corona/advent-weihnachten-ein-hoer-weg.html

Die Nordkirche hat die schöne Aktion #hoffnungsleuchten mit vielen Ideen unter: https://www.nordkirche.de/aktuell/hoffnungsleuchten

Auch bei youtube – hier ein besonderes Weihnachtslied für 2020 https://www.youtube.com/watch?v=_L0Ct6Bx26c

Christvesper 2020 aus Unterrißdorf https://www.youtube.com/watch?v=ErBXU-MtvJU&feature=youtu.be

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Es ist fast fertig – Bilder vom ersten Bauabschnitt der Dachsanierung an der Kirche St. Nicolai Unterröblingen

Blick auf den Dachgiebel. Die Südseite (links) hat eine neue Dachhaut. Die Nordseite (rechts) ist noch im alten Zustand.
Foto: Architekturbüro Bögemann

Die Südseite des Kirchendaches ist fertig gedeckt. Aufgrund der Schäden am Holz war die Sanierung auf dieser Seite besonders dringend notwendig. Die Zimmerleute sind fertig, die letzten Putzarbeiten am Mauerwerk werden in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Die Nordseite des Daches soll in einem nächsten Bauabschnitt saniert werden.

Wir freuen uns sehr und danken ganz herzlich allen Fördermittelgebern, die den ersten Teil dieses Bauprojektes ermöglicht haben:

  • LOTTO-TOTO Sachsen Anhalt
  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda
  • Kirchlicher Baulastfonds der Region Mansfelder Land
  • Kirchbauverein der Kirche St. Nikolai Unterröblingen

Die Bilder des Artikels stammen vom Architekturbüro H. Bögemann, Halle.

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Blick zurück – Trinitatis – Ohne Worte

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Hirtensonntag

„Der Herr ist mein Hirte …“

Psalm 23

Der 2. Sonntag nach Ostern (27. April 2020) trägt den klangvollen Namen „Misericordias Domini“ , übersetzt „die Barmherzigkeit des Herrn“. Im Mittelpunkt steht das Bild für Gott als der „gute Hirte“. 

Auch heute noch sind sie anzutreffen: Schäfer mit ihren Schafen. Der Hirte sorgt dafür, dass die Herde frisches Wasser und Gras findet und sicher weiden kann – und die Schafe wissen, wo sie hingehören und sicher sind. 

Der Hirte ist eines der populärsten Bilder für Gott. Es ist ein Bild für den Wunsch, dass es einen gibt, der für mich sorgt, der mir den richtigen Weg zeigt und mich durch Gefahren führt; der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe. 

Wo habe ich mich gut versorgt gefühlt?

Wo hat jemand auf mich geachtet? Aber auch: Wo wäre ich vielleicht gerne aus der Herde ausgebrochen? Natürlich hat das Bild auch seine Grenzen. 

Ich – ein Schaf? 

Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der mir alle Freiheiten lässt, der aber das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Eine tröstliche Zusage in der Osterzeit und darüber hinaus.

Der gute Hirte – St. Annenkirche, Lutherstadt Eisleben

Wenn Sie möchten, können Sie folgendes Gebet leise oder laut sprechen:

Guter Gott, 

du willst mein Hirte sein. Dir darf ich mich anvertrauen. Dafür danke ich dir. Sei du bei mir auf meinem Weg. Beschütze mich, wenn ich Angst habe. Lass mich dir folgen, auch wenn ich den Weg nicht kenne und es dunkel um mich ist.  Gib mir gerade dann das Gefühl, dass du bei mir bist. Amen.

„Der Herr ist mein Hirte …“ – macht da was „klick“?

Den Psalm 23 haben Generationen von Konfirmand*innen auswendig gelernt. Aus gutem Grund: er ist einprägsam. Diesen Schatz immer bei sich zu tragen, kann wertvoll sein und guttun. Warum nicht mal im Gedächtnis kramen, ob er noch da ist? Fangen Sie einfach an: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …“ 

Sie können ihn auch gemeinsam zusammentragen. Nicht schlimm, wenn es nicht klappt. Einfach in der Bibel nachschlagen (Achtung: der vertraute Text ist die Luther-Übersetzung!) oder im Gesangbuch Nr. 711. Googeln geht natürlich auch.

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Rückblick auf die Ostertage

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Liebe Leser*innen,

Diese Oster-Sonderausgabe macht deutlich: Wir bleiben weiter Zuhause. Wir können keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern, wir können uns nicht im Gemeinderaum treffen. Doch wir sind als Christ*innen in den Gemeinden unserer Pfarrbereiche verbunden in der Gemeinschaft und mit Gott. Und wir laden Sie ein zu einer ganz neuen Erfahrung: feiern Sie Andachten zu Hause, allein, in der Familie. Nehmen Sie sich Zeit zum Gebet. Gott hört unsere Klage und unseren Wunsch nach Trost. Wir laden Sie ein auf einen Weg durch die Heilige Woche, in der wir das ganze Leben in seinen Höhen und Tiefen wiederfinden. Im folgenden finden Sie Andachten und Texte für zuhause für diese besondere Zeit. Eine Agapefeier für Gründonnerstag, einen Video-Gottesdienst zum Karfreitag aus der Petrikirche in Eisleben, eine Osternacht zum Hören und andere Angebote finden Sie online unter: http://www.kirchenkreis-eisleben-soemmerda.de

Wer wird den Stein wegrollen? Der dicken Stein auf den Herzen der Frauen, nach all dem, was sie in den letzten Tagen erlebt hatten, schien äußerst fest zu sitzen. Allein wegrollen? Nie und nimmer! Doch als sie zum Grab kamen, war der Stein bereits weg.
Manchmal gibt es solche Sternstunden: Da drücken bange Fragen wie Steine und auf einmal kommt alles anders. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ostern ist so eine Sternstunde. Sicher, ein einzigartiges, einmaliges Ereignis. Nicht wiederholbar. Aber doch mit einer einzigartigen Ausstrahlung. Denn irgendwie sitzt seit Ostern kein Stein mehr so fest, dass er nicht weggerollt werden könnte. Sicher sind die Steine bisweilen so groß, dass ich das nicht allein schaffe. In diesem Jahr drückt ganz besonders der „Corona“-Stein. Aber das Vertrauen, dass Gott den Stein wegrollen kann, das ist irgendwie da.

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Erstellt am von hirtentaeschel | Kommentare deaktiviert für Kirchliche Nachrichten Lutherstadt Eisleben – Seegebiet Mansfelder Land Gründonnerstag bis Ostern 2020

KIRCHLICHE NACHRICHTEN SONDERAUSGABE 2 für die Lutherstadt Eisleben und das Seegebiet Mansfelder Land

Liebe

Leser*innen,

die erste Woche im „Ausnahmezustand“ ist vorbei. Es ist immer noch schwer zu fassen, was gerade in unserem Land und weltweit durch das Corona-Virus geschieht. Ich freue ich mich über die vielen Hoffnungszeichen und guten Aktionen, um aneinander zu denken und trotz Kontaktsperre füreinander da zu sein. Aber mich überkommt immer wieder auch Traurigkeit, wenn ich die leeren Stühle im Gemeinderaum oder in der Kirche sehe und an die Menschen denke, die sich dort normalerweise zu Gottesdiensten oder Gemeindekreisen treffen. Noch viel mehr Traurigkeit und Erschrecken erlebe ich bei den Bildern und Nachrichten, die uns aus Italien, Spanien und anderen Ländern erreichen. Neulich sagte jemand zu mir: „Man muss ja irgendwie durch, aber Angst hat man trotzdem.“

Was hilft in der Angst und Traurigkeit? 

Mir tut es gut, mit anderen im Gespräch zu bleiben – telefonisch, per Whatsapp oder Videokonferenz. Die halbe Stunde jeden Abend in der Kirche zum Abendgebet finde ich tröstlich. Wenn ich sonntags die Glocken der Kirche höre und weiß, ich bin nicht allein – jetzt im Moment bin ich verbunden mit vielen anderen, die in ihrem Ort ihre Glocken hören, aneinander denken, füreinander beten. In die Natur zu schauen und zu sehen, wie das Leben trotz allem weiter wächst. Am Abend eine Kerze zu entzünden und sie ins Fenster zu stellen. Einen Regenbogen zu malen. Ostersteine zu finden. Oder ein Psalmwort, das mir Mut zuspricht:

Ich aber bete zu dir, Herr, jetzt zur gelegenen Zeit. Gott, antworte mir doch in deiner großen Gnade, rette mich, so wie du es in deiner Treue schon immer getan hast!

Psalm 69,14

Hier halten Sie die nächste Sonderausgabe der Kirchlichen Nachrichten in den Händen, die Sie und euch bis zum Palmsonntag begleiten soll. Bleiben Sie alle behütet und unter Gottes reichem Segen!

Impulse für die Tage zuhause

REGENBOGEN

Malen

In vielen Orten malen Kinder als Hoffnungszeichen Regenbogenbilder auf Papier, an die Fenster oder mit Kreide auf die Straße vor ihrem Haus. 

Darüber die Aufschrift: Alles wird gut – Wir bleiben zuhause.

Nehmen Sie sich bunte Farben und malen Sie mit.

ERINNERUNGEN

AUFSCHREIBEN

Bei manchen Telefonaten in diesen Tagen habe ich wieder mal gedacht: Was die Menschen alles schon so erlebt und durchgestanden haben, da kann meine Generation noch viel lernen! Vielleicht haben Sie Lust, Ihre Erinnerungen einmal aufzuschreiben? Was haben Sie aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben noch besonders im Gedächtnis? Wer war Ihnen wichtig? Was hat Ihnen geholfen in schwierigen Tagen? Solche Erinnerungen sind nicht nur für die Nachkommen schön und wichtig, sondern vielleicht für die Freundinnen und Freunde von früher oder für Sie selbst. 

Gebet zum

Glockenläuten

In vielen Gemeinden läuten jeden Abend um 18 Uhr die Glocken. Auch dort, wo das nicht möglich ist, gilt: die klassischen Zeiten des Geläuts am Morgen, Mittag oder Abend sind ein guter Moment für eine Zeit des Gebets. Beim Läuten der Glocken unterbreche ich, was ich tue. Ich lege beiseite, was mich gerade beschäftigt. Mein Kopf und mein Herz sind trotzdem voll. Einatmen… Ausatmen… Alles lassen. Ich bin hier. Gott ist hier. Das genügt. 

Anfangen

Gott, in deinen Händen liegt meine Zeit. Komm mir nah und höre mein Gebet. Amen.

Singen

Singen tut gut. Ganz gleich, ob mehrere es tun, oder ich für mich. Manchmal reicht es vielleicht schon, einen Liedtext zu lesen und dabei die Melodie zu summen. Zum Beispiel: Nun lasst uns Gott, dem Herren, Dank sagen und ihn ehren… (EG 320) oder ein anderes Lied.

Auf Gottes Wort hören

Für sich allein kann man leise lesen, auch in der Bibel. Manchmal hilft es, Texte laut vorzulesen. Meine Ohren hören sie, und ich ahne: sie sind mir gesagt.

HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit! Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest! Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen. Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, dass du mein Elend ansiehst und kennst die Not meiner Seele und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; du stellst meine Füße auf weiten Raum. Psalm 69, 1-4.8-9

Beten

Ich will dir danken, Gott … Ich denke an … Das bewegt mich gerade sehr…  Hilf mir, dass ich in aller Ungewissheit und Angst nicht das Vertrauen verliere. Lass mich und die anderen besonnen bleiben. Bewahre die Schwachen. Sorge für die Kranken. Sei bei allen, die sterben. Beschütze alle, die in Krankenhäusern und Laboren arbeiten, die Kranke pflegen, Eingeschlossene versorgen und sich darum bemühen, dass wir haben, was wir zum Leben brauchen. 

Vater unser

Segen

Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, + Vater, Sohn und Heiliger Geist. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

IMPULSE ZU DEN SONNTAGEN DER PASSIONSZEIT

So, 29.03.2020

JUDICA

noch 12 Tage bis zum Karfreitag

Judika = „Schaffe mir Recht, Gott, und führe meine Sache wider das treulose Volk …!“

Psalm 43,1

Rechtlos und unterdrückt? * Recht des Stärkeren? * Bei wem kann ich mein Recht einklagen? * Bleibt Gerechtigkeit auf der Strecke? * Wie kann Gerechtigkeit hergestellt werden? * Eingesperrt ohne Aussicht auf ein faires Verfahren? * An welche Instanz kann ich mich wenden? * „Rechtsfreie Räume“ – Nutznießer und Opfer? * Den Rechtsanspruch bis zum Letzen durchsetzen? * Wohin führen Klagefreudigkeit und ausufernde „juristisch wasserfeste“ Formulierungen? * Was ist Gerechtigkeit? * Was Recht ist muss Recht bleiben? * Kann es 100-prozentige Gerechtigkeit geben? * Ist das Leben ungerecht? * Ist Gott gerecht? * Schließen sich Gerechtigkeit und Güte aus? * Unrecht bewusst in Kauf nehmen? * Jesus – Opfer eines Justizskandals? * Passionszeit: Hat da wer auf sein Recht verzichtet?    

So 05.04.2020

Palmsonntag

Jesus zieht in Jerusalem ein

HOSIANNA

Eine sagt es der anderen weiter: Jesus kommt! Groß sind die Erwartungen. Groß ist der Empfang: Kleider und Tücher als Teppich, wehende Zweige von Palmen und allem was grünt. Jesus kommt. Er reitet auf einem Esel. So wie Jesus kommt, können alle zu ihm kommen. Hosianna! Rufen sie alle.Das klingt wie ein Jubelruf.    Probieren Sie es aus! Finden sie eine Melodie! Hosianna! –ein wunderschönes Wort. Hosianna! – ist ein Hilferuf. Hilf doch! Rette mich! – Heute ist alles anders. Heute hören Sie nur ihre eigene Stimme. Mit jedem Hosianna kommt  der innerste Wunsch in die Öffentlichkeit und Ihre Hoffnung in die Welt. Wir alle brauchen Ihr Hosianna. Breiten Sie ein Tuch aus, pflücken Sie einen grünenden Zweig, und rufen Sie: Hosianna!

Redaktioneller Hinweis: Die oben verwendeten Texte und Gebete wurden geschrieben und zusammengestellt von den Pfarrer*innen Iris Hellmich (Palmsonntag), Teresa Tenbergen (Abendgebet + Erinnerungen aufschreiben), Heiner Urmoneit (Sonntag Judika) und Eva Kania („Liebe Leser*innen + Regenbogen malen). Die Bilder stammen von pexels oder aus dem privaten Archiv.

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