Am Sonntag, den 24. April haben wir den Eröffnungsgottesdienst zum Frauensonntag „Spuren des Wandels“ in Röblingen gefeiert. Es war ein wirklich besonderes Erlebnis. Glücklich und dankbar bin ich für die Begegnungen an diesem Wochenende. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, insbesondere :
Pastorin Josephine Teske für die berührende und bewegende Predigt
Dem Trio Chantissimo mit Martina Pohl, Lisa Marie Endrejat und Ulrike Großhennig und dem Frauenposaunenchor brass feminale unter Leitung von Theresa Schaller für die wunderbare musikalische Gestaltung.
Technik- und Aufnahmeteam vom Deutschlandfunk
Dem ganzen Vorbereitungsteam fürs Denken, Planen, Zusammenstellen, Organisieren
Allen, die die Kirche so schön geschmückt und vorbereitet haben.
Zum Nachhören findet ihr den Gottesdienst in der DLF-Audiothek unter:
Die Rettungsdecke ist nicht nur nützlich, sondern auch toll zum Spielen und Basteln
Heute wars ziemlich aufregend bei der Abenteuerkirche in Polleben. Es ging um Unfälle, Pilzvergiftungen, blutende Finger und Kopfverletzungen … aber keine Angst – alle Kinder sind heil geblieben und dank des tollen Teams vom DRK wissen wir, wie man in solchen Fällen erste Hilfe leistet.
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Videogottesdienste, Andachten zum Hören und Weihnachtslieder eingespielt von unseren Kirchenmusiker*innen finden Sie auf der Seite des Kirchenkreises: https://www.kirchenkreis-eisleben-soemmerda.de
Die Südseite des Kirchendaches ist fertig gedeckt. Aufgrund der Schäden am Holz war die Sanierung auf dieser Seite besonders dringend notwendig. Die Zimmerleute sind fertig, die letzten Putzarbeiten am Mauerwerk werden in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Die Nordseite des Daches soll in einem nächsten Bauabschnitt saniert werden.
Wir freuen uns sehr und danken ganz herzlich allen Fördermittelgebern, die den ersten Teil dieses Bauprojektes ermöglicht haben:
LOTTO-TOTO Sachsen Anhalt
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda
Kirchlicher Baulastfonds der Region Mansfelder Land
Kirchbauverein der Kirche St. Nikolai Unterröblingen
Die Bilder des Artikels stammen vom Architekturbüro H. Bögemann, Halle.
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Es ist fast fertig – Bilder vom ersten Bauabschnitt der Dachsanierung an der Kirche St. Nicolai Unterröblingen
Der 2. Sonntag nach Ostern (27. April 2020) trägt den klangvollen Namen „Misericordias Domini“ , übersetzt „die Barmherzigkeit des Herrn“. Im Mittelpunkt steht das Bild für Gott als der „gute Hirte“.
Auch heute noch sind sie anzutreffen: Schäfer mit ihren Schafen. Der Hirte sorgt dafür, dass die Herde frisches Wasser und Gras findet und sicher weiden kann – und die Schafe wissen, wo sie hingehören und sicher sind.
Der Hirte ist eines der populärsten Bilder für Gott. Es ist ein Bild für den Wunsch, dass es einen gibt, der für mich sorgt, der mir den richtigen Weg zeigt und mich durch Gefahren führt; der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.
Wo habe ich mich gut versorgt gefühlt?
Wo hat jemand auf mich geachtet? Aber auch: Wo wäre ich vielleicht gerne aus der Herde ausgebrochen? Natürlich hat das Bild auch seine Grenzen.
Ich – ein Schaf?
Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der mir alle Freiheiten lässt, der aber das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Eine tröstliche Zusage in der Osterzeit und darüber hinaus.
Der gute Hirte – St. Annenkirche, Lutherstadt Eisleben
Wenn Sie möchten, können Sie folgendes Gebet leise oder laut sprechen:
Guter Gott,
du willst mein Hirte sein. Dir darf ich mich anvertrauen. Dafür danke ich dir. Sei du bei mir auf meinem Weg. Beschütze mich, wenn ich Angst habe. Lass mich dir folgen, auch wenn ich den Weg nicht kenne und es dunkel um mich ist. Gib mir gerade dann das Gefühl, dass du bei mir bist. Amen.
„Der Herr ist mein Hirte …“ – macht da was „klick“?
Den Psalm 23 haben Generationen von Konfirmand*innen auswendig gelernt. Aus gutem Grund: er ist einprägsam. Diesen Schatz immer bei sich zu tragen, kann wertvoll sein und guttun. Warum nicht mal im Gedächtnis kramen, ob er noch da ist? Fangen Sie einfach an: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …“
Sie können ihn auch gemeinsam zusammentragen. Nicht schlimm, wenn es nicht klappt. Einfach in der Bibel nachschlagen (Achtung: der vertraute Text ist die Luther-Übersetzung!) oder im Gesangbuch Nr. 711. Googeln geht natürlich auch.
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Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten. Psalm 84,6
Zur Zeit können aufgrund der Corona-Krise keine Gottesdienste, Gemeindekreise, Chorproben oder andere Zusammenkünfte stattfinden. Der nächste Gemeindebrief ist erstmal auf Eis gelegt, dafür geben wir Ihnen diese Sonderausgabe in die Hand als Zeichen, dass wir als Christinnen und Christen verbunden bleiben.
An diesem Sonntag wird das Ostergras gesät.
Die Weizenähre erzählt vom letzten Sommer. Reif brechen die Körner auch jetzt aus der Hülle. Weizen ist aromatisch und dezent im Geschmack, er wird zu feinstem Mehl gemahlen, für Weißbrot, und Kuchen. Hunger und Sehnsucht nach Leben, Gesundheit und dem Heil der Seele empfinden wir tief und bewusst in diesen Tagen. Jesus Christus spricht: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein.
Der Schlussstein in der Petrikirche zeigt ein einziges Weizenkorn. Es steht für Jesus: einmalig liebevoll, einzigartig geduldig ist er für die Menschen da.Ich sehe auch die Einsamkeit. Auf seinem Leidensweg wird Jesus immer wieder alleingelassen. Jesus bleibt standhaft, sicher, wie das eine Korn auf dem Halm. Die Einsamkeit bricht ihn nicht. Das Weizenkorn wird in die Erde gelegt. Es ruht. Wir müssen warten. Und dann bricht das frische Grün durch die Kruste. Ein Hoffnungszeichen! Probieren sie es aus!
Offene Kirchen
Die St. Petri-Pauli-Kirche, ist täglich von 11.00 -15.00 geöffnet. Manchmal erklingt Orgelmusik. Auch stehen Kornähren für Sie bereit!
Auch die St. Petri-Kirche in Rollsdorf ist für das stille Gebet für Sie geöffnet. Bitte beachten Sie auch die Aushänge vor Ort.
Was man nun zuhause tun kann
In unseren Gemeinden können wir uns bis auf Weiteres nicht persönlich treffen. Aber es tut gut und ist wichtig, auch in diesen Tagen zu beten, zu singen, zu klagen. Dann eben zuhause. Mit der Familie oder ganz für sich. Wo es geht, werden in unseren Gemeinden um 18 Uhr die Glocken läuten. Wir haben Ihnen eine kleine Abendandacht zusammengestellt, die sich auch zuhause feiern lässt. Auch am Sonntag um 10 Uhr läuten, wo es geht, die Glocken. Wenn Sie beim Glockengeläut kurz innehalten, sind Sie im Gebet mit anderen Menschen unserer Gemeinde verbunden – zur selben Zeit. Natürlich ist auch der Gottesdienst im Radio und im Fernsehen weiterhin eine Möglichkeit, auch zuhause Gottesdienst mitzuerleben.Viele Gemeinden entdecken auch gerade die digitale Welt, um weiterhin Gottesdienste und Andachten miteinander zu feiern.
Oder: Verbinden Sie sich übers Telefon miteinander. Viele von Ihnen machen das ohnehin. Es ist wichtig, dass wir voneinander wissen, Sorgen, Ängste und Freude teilen. Es kostet vielleicht ein bisschen Überwindung, aber auch am Telefon lässt sich miteinander ein kurzes Gebet sprechen oder ein kleiner, mutmachender Text vorlesen. Wir helfen gern mit Texten und Ideen weiter, wenn Sie Lust haben, diese in einer Telefonkette weiterzugeben. Auch Briefe oder Postkarten zu schreiben, kann in diesen Tagen eine schöne Möglichkeit sein, in Kontakt zu bleiben. Niemand soll sich allein fühlen müssen, auch wenn die gebotene soziale Distanz uns gerade sehr herausfordert.
Wir Pfarrer*innen sind selbstverständlich auch telefonisch für Seelsorge und Gespräche erreichbar:
Finden Sie einen Platz, wo Sie gut zur Ruhe kommen können. Wenn Sie mögen, zünden Sie eine Kerze an. Eine Bibel und Gesangbuch sind hilfreich, aber kein Muß.
Gott, bleibe bei uns, denn es will Abend werden. Jetzt am Abend komme ich zur Ruhe. Du bist da, Gott. Ich bin da. Auch andere sind da. In ihrem Zuhause. An ihrem Ort. Durch dich sind wir untereinander verbunden im Singen und Beten, auch ohne uns zu sehen. Amen.
Lied: EG 482 Der Mond ist aufgegangen
Lesung Tageslosung oder Bibel Jesaja 54, 7-10
Moment der Stille
Gebet:
Gott, du weißt, was mich bewegt. Du kennst meine Not. Ich bitte dich, nimm die Sorgen von meinen Schultern. Lass mich spüren, dass ich nicht allein bin. Du gibst mir Zuversicht und Trost in dieser aufgewühlten Zeit. Dir vertraue ich. Sei du mein Ruhepol und meine Hoffnung.
Gott, schicke deine Segenskraft zu allen Menschen, die überall auf der Welt deine Hilfe brauchen. Zu den Kranken und Sterbenden. Zu ihren Familien und Freunden. Zu denen, die allein zuhause sind und nicht heraus dürfen. Zu allen in den Krankenhäusern und Seniorenheimen, die keinen Besuch mehr bekommen dürfen. Zu den Familien, die voneinander getrennt sein müssen und sich nicht verabschieden können. Zu den Kindern und Eltern, für die das Zusammenleben herausfordernd ist. Zu allen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll. Zu allen, die jetzt arbeiten und dabei an ihre Grenzen kommen, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Supermärkten, bei Polizei und Notdiensten. Zu allen, die wichtige Entscheidungen treffen müssen. Bewahre und beschütze sie, sei du ihre Zuversicht und Stärke. Amen.
Vaterunser
Segen
Es segne und behüte mich der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ostersteine bemalen
Eigentlich hatten wir geplant, in unseren Kreisen und Gruppen in der Passionszeit Ostersteine zu bemalen, die dann vom Ostergottesdienst aus in die Botschaft von dem, das stärker als der Tod ist, in die Welt tragen. Gemeinsam können wir das nun nicht mehr machen, aber vielleicht haben Sie Lust, zuhause kreativ zu werden? So funktioniert’s:
Beim nächsten Spaziergang im Grünen ein paar Steine am Wegrand, Flussbett oder in Haldennähe sammeln, säubern und trocknen lassen.
Die Steine bemalen oder beschriften mit dem, was Ihnen Hoffnung macht. Trauen Sie sich, Sie sind alle Künstler*innen! Acrylfarbe hat sich bewährt, aber es funktionieren auch Stifte, Wasserfarben, Kreiden, die Sie vielleicht ohnehin zuhause haben.
Auf der Rückseite des Steins beschriften Sie ihn wie folgt: #osterstein oder #hoffnunghamstern oder #stärkeralsdertod (damit Menschen, die die Steine finden, ihre Geschichte mit den Steinen in den sozialen Netzwerken posten können) oder der Verweis auf die Facebook-Gruppe Ostersteine. Und als kleine Gebrauchsanweisung: suchen-finden-weitergeben.
Danach versiegeln Sie den Stein mit Acryl- oder Bootslack, farbloser Nagellack funktioniert auch. Wenn alles getrocknet ist, können die Steine im Pfarrhaus in Eisleben, Andreaskirchplatz 11, abgegeben, oder direkt bei Ihrem nächsten Spaziergang wieder unter die Leute gebracht werden: abgelegt auf Mauern, Parkbänke, vor den Supermarkt usw. Dort dürfen sie dann gefunden und vielleicht auch weitergegeben werden. Und im besten Fall schenken sie Menschen ein Lächeln und ein bisschen von unserer Hoffnung, die in diesen Tagen so wichtig ist.
Wer keine Materialien zuhause hat, kann ebenfalls in der Alten Lutherschule fündig werden, wo wir Farben und Steine zur Verfügung stellen. Sie können selbst auch Bilder von Ihren Steinen machen und posten oder an uns schicken.
Erstellt am19. März 2020vonhirtentaeschel|Kommentare deaktiviert für Kirchliche Nachrichten – Sonderausgabe für den 22. März 2020